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Dienstag, 31.07.2018

Schwerbehinderte Mitbürger sollen Ermäßigung ohne Nachweis der finanziellen Bedürftigkeit erhalten

Die CDU-Ratsfraktion Menden hält es für falsch, dass Mitbürger mit einem Schwerbehinderungsgrad von 70 und mehr Prozent zusätzlich zum Nachweisausweis der Schwerbehinderung auch einen Einkommensnachweis erbringen sollen, um beim Hallenbadbesuch eine Eintrittsermäßigung zu erhalten.

Nach Meinung der CDU-Ratsfraktion liegt die Eintrittsermäßigung in der Schwerbehinderung begründet. Eine mögliche Bedürftigkeit als Empfänger von Transferleistungen bzw. Einkommensschwäche bleibt davon unberührt.

Im Informationsflyer des Hallenbades ist neben weiteren, alleinstehenden Ermäßigungsgründen aufgeführt, dass berechtigte Personen mindestens 18 Jahre alt sein müssen und der Grad der Schwerbehinderung mindestens 70 Prozent betragen muss. Die CDU möchte Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Behinderungen besonders fördern und unterstützen, damit sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Menschen mit Behinderungen verfügen oftmals trotz einem Einkommens aus einer regelmäßigen beruflichen Tätigkeit nicht über die gleichen finanziellen Mittel wie Menschen ohne Einschränkungen, weil viele Kosten für Behandlungs- und Reha-Zwecke nicht ausreichend von den Krankenkassen übernommen werden.

Wir halten es deshalb für richtig, dass insbesondere für gesundheitsfördernde, sportliche Aktivitäten Eintrittsermäßigungen ab einem bestimmten festgestellten Grad  der Schwerbehinderung grundsätzlich gewährt werden. Ein zusätzlicher Nachweis der Bedürftigkeit ist nicht erforderlich und auch aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zumutbar. CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd Haldorn hat sich in einem Antrag an Bürgermeister Martin Wächter gewandt und um Korrektur der Vorgehensweise gebeten. Der Rat der Stadt Menden soll beschließen, dass Eintrittsermäßigungen für den Hallenbadbesuch für Mendener Bürgerinnen und Bürger ab einem Schwerbehinderungsgrad von 70 Prozent grundsätzlich gewährt werden. Für den Nachweis reicht allein die Vorlage des amtlichen ausgestellten Schwerbehindertenausweises aus. Weitere Nachweise sind nicht erforderlich! Diese Vorgehensweise bei der Eintrittsermäßigung für das Hallenbad wird auch auf alle anderen Institutionen der Stadt Menden übertragen, falls auch dort Eintrittsermäßigungen vorgesehen sind.



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Dienstag, 10.07.2018

Zukunft des Seniorentreffs: CDU möchte räumliche Alternativen prüfen und Konzept optimieren

Die CDU-Ratsfraktion steht zum Seniorentreff. Durch die öffentliche Diskussion um den Bürgerhauskomplex und die damit verbundene Vermarktungsoffensive, ist bei Mendener Seniorinnen und Senioren Verunsicherung entstanden, und es wird die Sorge geäußert, dass der Seniorentreff gefährdet sein könnte.

„Für die CDU-Fraktion steht die Institution Seniorentreff nicht zur Disposition. Jedoch können wir uns eine räumliche Verlagerung vorstellen, wenn das momentane Gebäude auf Grund des Interesses eines Investors nicht mehr zur Verfügung stehen sollte“, sagt Robin Kroll, Sprecher der CDU im Sozialausschuss.

Grundsätzlich hält die CDU es für erforderlich, das Konzept des Seniorentreffs zu überprüfen und auch zu optimieren. Der zwingende Handlungsbedarf zeigte sich bereits in der Sitzung des Sozialausschusses im April dieses Jahres. In dieser Sitzung offenbarte die neue Seniorentreffleitung, dass 2/3 aller Besucherinnen und Besucher über 70 Jahre alt sind und über 70 Prozent bereits über fünf Jahre den Seniorentreff besuchen. Leitung, sowie Besucherinnen und Besucher eint der Wunsch, mit allen Zielgruppen in Kontakt zu treten und neue Interessierte für die Angebote zu gewinnen.

„Die CDU Fraktion steht geschlossen hinter der dem Seniorentreff. Allerdings darf bei der reinen Standortfrage nicht die viel wichtigere Frage nach den konzeptionellen Inhalten des Seniorentreffs aus dem Blick geraten. Der Seniorentreff ist kein reines Gebäude. Der Seniorentreff, das sind die Menschen, die das Gebäude mit Leben füllen“, sagt Robin Kroll.



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Donnerstag, 07.06.2018

Bettermann, Reichelt und Törnig-Struck diskutieren bei „Politik mal anders“

CDU Menden lädt zur dritten Auflage der beliebten Talkrunde ins „wo anders“

Die CDU Menden lädt wieder zur Talkrunde „Politik mal anders“ in den „Liveklub „wo anders“ ein. Talkmaster Gerhardt Schmidt wird am Mittwoch, 20. Juni mit Museums-Chefin Jutta Törnig-Struck, Unternehmer Ulrich Bettermann und Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Reichelt über alles reden, was Menden gut tut und die Stadt positiv voranbringt. Im Fokus stehen bei diesem Format nicht Streit und Auseinandersetzung, wie man es von den gängigen Polit-Talkshows im Fernsehen kennt, sondern die Fragen: Was läuft gut in Menden und was könnte man noch weiter verbessern? Es geht natürlich auch um Politik – aber dieses Mal anders!

Alle drei Talkgäste sind in Menden verwurzelt und gestalten auf jeweils ihrem Gebiet die Stadt mit. Niemand kennt Mendens Historie und die damit verbundenen Geschichten und Anekdoten besser als Jutta Törnig-Struck. Momentan arbeitet die äußerst engagierte Museumsleiterin mit der Einrichtung des Industriemuseums auf Gut Rödinghausen an einem weiteren geschichtlichen Highlight für Menden.

Ulrich Bettermann ist die wahrscheinlich bekannteste Unternehmerpersönlichkeit Mendens. Als geschäftsführender Gesellschafter der OBO Bettermann GmbH & Co. KG führt er gemeinsam mit seinem Sohn ein Weltunternehmen. Er ist in der ganzen Welt bestens vernetzt, hat aber die Bindung, obwohl schon lange in der Schweiz lebend, an seine Heimatstadt Menden nie verloren und scheut auch nicht davor zurück, seine Stimme zu erheben, wenn aus seiner Sicht etwas nicht richtig läuft.

Komplettiert wird die Runde durch Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Reichelt. Reichelt, seit 2013 in Verantwortung beim heimischen Energieversorger, hat die Stadtwerke innovativ und zukunftssicher aufgestellt. In Kooperation mit Partnern packt er auch Zukunftsprojekte wie das autonome Fahren im ländlichen Raum an.

„Wir freuen uns auf eine informative, spannende und vor allem auch unterhaltsame Talkrunde. Der Eintritt ist wie immer frei und jeder ist herzlich willkommen“, sagt CDU-Pressesprecher Matthias Eggers. Los geht es am Mittwoch 20. Juni um 19:30 Uhr.

Einladung als PDF:

CDU Menden CDU Einl_Talk_im_woanders_Juni2018