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Dienstag, 16.07.2019

CDU-Ratsfraktion: Feste in der Innenstadt dauerhaft erhalten

WSG könnte Frühling und Herbst zukünftig ausrichten

Die CDU-Ratsfraktion bedauert die Entscheidung der Werbegemeinschaft Menden, zukünftig die Innenstadtfeste Mendener Frühling mit Mittelaltermarkt sowie Mendener Herbst nicht mehr auszurichten. Wir können die Beweggründe der Ehrenamtlichen innerhalb der Werbegemeinschaft jedoch gut nachvollziehen und haben volles Verständnis für diese Entscheidung. Der städtische Zuschuss für die Feste wurde der Werbegemeinschaft Menden für die letzten zwei Jahre gewährt, mit der Option auf Verlängerung, wenn die Feste weiterhin durch die Werbegemeinschaft organisiert werden. Da diese Voraussetzung nach der Entscheidung der Werbegemeinschaft nicht mehr vorliegt, ist der Rat verpflichtet gewesen, die Zuschussgewährung an die Werbegemeinschaft für das kommende Jahr einzustellen.

Für die Stadt Menden und die Vitalität der Innenstadt ist es existenziell wichtig, dass diese beliebten Veranstaltungen weiterhin in Menden stattfinden. CDU-Ratsmitglied Peter Maywald hat bereits in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsförderungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft vorgeschlagen, die in den letzten beiden Jahren durch die Werbegemeinschaft Menden organisierten Innenstadtfeste zukünftig in die Hand der WSG zu legen. Letztendlich muss der Rat entscheiden, ob die WSG sich zukünftig für die Feste verantwortlich zeigen soll.

Gez. Bernd Haldorn (Vorsitzender CDU-Ratsfraktion Menden)



Politik mal anders 10.07.19 - CDU Menden
Freitag, 12.07.2019

Prof. Schmidt, Haldorn und Stern bei „Politik mal anders“

Politik mal anders im „woanders“ – die Talkrunde der CDU im Live-Klub ist anders als andere Talk-Formate. Bei der letzten Ausgabe wurde dies besonders deutlich – und das lag insbesondere an der Themenvielfalt der Talkgäste. Auf dem Podium talkten drei Mendener, die alle einst in unterschiedlichen Jahrzehnten am Walram-Gymnasium ihr Abitur bauten, sich alle auf unterschiedlichen Feldern politisch engagieren, in ihrem Beruf Akzente setzen und überzeugt zu ihrer Heimatstadt Menden stehen.

Moderator Gerhardt Schmidt stellte den interessierten Zuhörern im „woanders“ die Talkgäste vor. Die weiteste Anreise hatte Professor Dr. Helmut Schmidt, der aus dem pfälzischen Kaiserslautern anreiste. Der renommierte Zoologe, in Menden geboren, hat nach seiner Schullaufbahn in der Hönnestadt und Studium in Münster und an der University of British Columbia mehrere Forschungsaufenthalte in den USA absolviert. Seit 2002 ist er Präsident der Technischen Universität Kaiserlautern und engagierte sich als Vize-Präsident des Deutschen Hochschulverbands viele Jahre für Hochschulpolitik und die universitäre Ausbildung in Deutschland. Seiner Heimatstadt fühlt er sich nach wie vor eng verbunden, auch, weil er in seiner internationalen Karriere einst sehr von einem Stipendium des Mendener Rotary Clubs profitierte. Der Biologe mahnte die anwesenden Kommunalpolitiker im „woanders“, besonders die Vorzüge Mendens als Stadt im Wald mehr herauszustellen und sich auch für bessere Infrastruktur, insbesondere die Bahnanbindung Mendens, einzusetzen, damit Menden als Wohnort für Pendler aus den umliegenden Ballungsgebieten noch attraktiver werde.

Talkgast Nummer zwei, der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd Haldorn, kam als Kleinkind mit seinen Eltern nach Menden. Nach dem Abitur studierte er Jura und ist seit vielen Jahren bei der Staatsanwaltschaft in Hagen tätig, inzwischen als Oberstaatsanwalt. Haldorn wünscht sich in seiner Funktion als Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion mehr Sachlichkeit in der politischen Diskussion und mehr Wertschätzung für Erreichtes und auch mehr Respekt für ehrenamtlich engagierte Kommunalpolitiker in Menden. Souverän stellte er sich im „woanders“ auch den Fragen aus dem Publikum, beispielsweise zum Gut Rödinghausen und zur Diskussion rund um den Bürgersaal-Komplex.

Der Jüngste in der Runde, Mike Stern, studierte nach dem Abitur Pharmazie in Münster. Nach erfolgreichem Studienabschluss entschloss er sich, in seine Heimatstadt Menden zurückzukehren. Hier ist er nun als Apotheker tätig und schreibt momentan noch an seiner Doktorarbeit. Seit einigen Jahren engagiert er sich politisch als Vorsitzender der Jungen Union Menden und möchte sich dafür einsetzen, dass sich künftig noch mehr junge Mendener nach Ausbildung oder Studium für Menden als Wohnort entscheiden. Als Apotheker ist es ihm eine Herzensangelegenheit, das gesundheitliche System in Menden und Umgebung durch Aktivitäten vor Ort zu stärken. Er stellte dem aufmerksamen Auditorium das Telemedizin-Projekt vor, an dem er momentan mit mehreren Mitstreitern arbeitet. Ziel sei es, einen Leuchtturm für die Regionale 2025 zu entwickeln, mit dem telemedizinische und digitale Elemente in die Gesundheitsversorgung implementiert werden.

„Die drei Talkgäste stellten ihr Wirken und Handeln vor und vertraten alle für sich individuelle Standpunkte. Ein wirklich interessanter Abend, mit vielen positiven Gedanken und Denkanstößen“, kommentiert der CDU-Pressesprecher Matthias Eggers die bereits sechste Auflage der Talkrunde im „woanders“. Die CDU wird an diesem Konzept festhalten und regelmäßig interessante Persönlichkeiten aus Menden oder mit Menden-Bezug zu politischen und gesellschaftlichen Themen zu Wort kommen lassen.



Bürgerhaus
Mittwoch, 26.06.2019

CDU-Ratsfraktion: Menden braucht kein neues Bürgerhaus!

CDU plädiert für Abriss und Schaffung eines Parks mit Aufenthaltsqualität!

Die CDU-Ratsfraktion Menden hatte sich im Herbst 2017 nach intensiver Beratung vom Projekt Bürgerhaus verabschiedet. Sowohl die ungeklärte Kostenfrage sowie ein fehlendes Betreibermodell in Verbindung mit der Sorge, dass das mehrere Millionen Euro teure Angebot Bürgerhaus von der Bevölkerung nicht ausreichend angenommen würde, ließen uns nach intensiver Prüfung und Beratung keine andere Entscheidung treffen.

Auch in dem nun von der Verwaltung vorgelegten Projekt „Bürgerhaus light“ sehen wir keinen entscheidenden Mehrwert für unsere Stadt. Es handelt sich lediglich um eine abgespeckte Version der ursprünglichen Planung. Wir sind davon überzeugt, dass die angedachten Räumlichkeiten keine ausreichende Akzeptanz in der Bevölkerung finden werden. Auch zusätzliche Räumlichkeiten für die Verwaltung werden nicht benötigt. Nach wie vor muss die Stadt Menden innerhalb ihrer Verwaltung noch perspektivisch Stellen abbauen und die fortschreitende Digitalisierung sowie die damit verbundenen Möglichkeiten zur Heimarbeit mittels eines Telearbeitsplatzes, werden den tatsächlichen Raumbedarf in den nächsten Jahren noch weiter verringern. Ersatzweise gibt es aber auch in der direkten Nachbarschaft eine Reihe von Immobilien, die, wenn benötigt, angemietet werden könnten, beispielsweise auch für den Seniorentreff, wenn sich innerhalb des Rathauskomplexes keine geeigneten Räumlichkeiten finden lassen.

Die Behauptung, Menden würde Millionen an Fördermitteln verschenken, wenn ein Neubau nicht realisiert würde, ist grundlegend falsch: Für dieses Projekt liegt nicht einmal eine Zusage für Fördermittel vor! In Ermangelung einer verbindlichen Förderzusage lässt die Stadt somit keine 80-prozentige Förderung „liegen“! Die errechneten Planungskosten beruhen immer noch auf dem ursprünglichen Konzept, jedoch sind in den letzten Jahren die Kosten am Bau explodiert, sodass diese Rechnung momentan nicht als realistisch angesehen werden kann. Von dem nun erzeugten Zeitdruck werden wir uns nicht irritieren
lassen! Am 30.09. endet lediglich das Förderprogramm „Aktive Stadt und Ortsteilzentren NRW“ – auch zukünftig wird es Förderprogramme geben, für die sich Menden bewerben kann. Wir möchten das momentan nur eingeschränkt nutzbare Bürgersaal/Bürgerhaus-Gebäude abreißen lassen und einen Autoverkehrsfreien Platz schaffen, der den Mendenern mehr Aufenthaltsqualität in der Innenstadt bietet. Das Zeltdach könnte sich in dieses Ensemble einfügen und es würde ein attraktiver, begrünter Ort für Veranstaltungen im Innenstadtbereich entstehen. Bei dem Platz sollten die Grundsätze des Städteplaners Jan Gehls („Städte für Menschen“) verfolgt werden und eine Oase geschaffen werden, welche den Bedürfnissen der Mendener entgegen kommt und in seiner offenen Bauweise an Stelle
der schlecht beleuchteten Angsträume und Nischen des Bestandsgebäudes tritt.

In Kooperation mit Mendens Gastronomie bietet sich die Chance, einen Ort zu schaffen, der tagsüber für Familien und Senioren attraktiv ist und in den Abendstunden Events ermöglicht. Der Abriss von Gebäuden oberhalb von Tiefgaragen ist Alltag für Abrissunternehmen und sollte ohne größere Schwierigkeiten realisierbar sein.