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Politik mal anders
Freitag, 16.03.2018

„Politik mal anders“ – spannende Menden-Themen

Talkgäste berichten über ihr Engagement für Menden

 Einen spannenden, höchst informativen und auch unterhaltsamen Abend erlebten die Gäste der zweiten Auflage von „Politik mal anders“ im woanders. Die CDU Menden hatte wieder zur Talkrunde in den beliebten Liveclub eingeladen. Die Talkgäste auf dem Podium wurden ausgewählt, um unter der Moderation von Gerhardt Schmidt über Menden zu diskutieren. „Heute geht es um Menden. Wir wollen positiv über Menden diskutieren und einmal vorstellen, was unsere Stadt alles zu bieten hat. Streit und Auseinandersetzung wird es hier heute nicht geben“, machte Gerhardt Schmidt gleich zu Beginn deutlich, welche Intention die Talkrunde haben soll.

Und damit hatte er auch nicht zu viel versprochen. Die vier Talkgäste hatten eine ganze Menge Positives zu berichten. Beate Sänger, Oberstudienrätin am Gymnasium an der Hönne und Organisatorin des kürzlich gegründeten Bildungsforums, stellte einige außerschulische Aktivitäten des Gymnasiums vor. Regelmäßig werden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Wirtschaft zu Fachvorträgen eingeladen. Das Gymnasium erhofft sich dadurch, den Schülern Bildung und Information von externer Seite zu vermitteln. „Wenn jemand von außen, zum Beispiel ein Professor, den Schülern etwas vermittelt, ist das etwas anders, als wenn wir Lehrer das sagen“, begründete die erfahrende Pädagogin.  Demnächst steht das Thema Digitalisierung an. Ein Thema, mit dem sich auch Talkgast Roger Dirksmeier intensiv beschäftigt.

Der Mendener Unternehmer, der auch eine Zeit lang in Köln gelebt hatte und in seine sauerländische Heimat zurückkehrte, „unsere Töchter sollten auch das Glück genießen, hier aufwachsen zu können“, stellte das geplante Projekt auf dem Evidal-Gelände vor. Gemeinsam mit Partnern sollen Einspurbahnen entwickelt und produziert werden. Zusätzlich sollen ein Businesshotel und ein Hallenbad entstehen. Dirksmeier berichtete, neben ihm würden auch fünf weitere Mendener Familien investieren, außerdem wolle er  auch Unternehmen aus dem In- und Ausland für Menden begeistern. Ein Auftakt wird das deutsch-chinesische Wirtschaftsforum in Südwestfalen am 06. April auf der Wilhelmshöhe sein. Roger Dirksmeier freut sich sehr, vielen Auswärtigen seine Heimatstadt vorstellen zu dürfen.

Als ein echter Fan der heimischen Region outete sich auch Landrat Thomas Gemke. Er forderte die Mendener und Sauerländer zu mehr Selbstbewusstsein auf. „Wir haben so viel zu bieten, u.a. wirtschaftlich eine der stärksten Regionen in Deutschland. Leider sind wir viel zu bescheiden, dies auch deutlich zu sagen“, sagte der heutige Balver, der in Barge getauft wurde und am damaligen Heilig-Geist-Gymnasium sein Abitur machte.

Die Talkrunde komplettierte mit Frank Oberkampf ein engagierter und überzeugter Mendener aus der Innenstadt. Der Vorsitzende der Mendener Werbegemeinschaft stellte u.a. das neue Konzept für die Stadtfeste Mendener Frühling  und Mendener Herbst vor, die ab diesem Jahr von der Werbegemeinschaft in Eigenregie organisiert und veranstaltet werden. Die Werbegemeinschaft hat hierfür eigens eine Stelle geschaffen. Jenni Gröhlich kümmert sich seit Jahresbeginn um die Veranstaltungsorganisation. Trotz einiger Leerstände sieht Oberkampf eine Zukunft für die Mendener Innenstadt. „Wir haben in Menden eine der schönsten Fußgängerzonen der Region“, ist Oberkampf überzeugt.

Auch die Zuhörer wurden in die Diskussion eingebunden und stellten Fragen bzw. brachten Ergänzungen ein – für Talkgäste und Zuhörer ein rundum gelungener Abend. „Das Konzept Politik mal anders hat sich nun auch bei der zweiten Auflage bewährt. Wir planen deswegen schon die dritte Talkrunde, die voraussichtlich im Juni stattfinden wird“, kündigt CDU-Sprecher Matthias Eggers zufrieden die Fortsetzung an.

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