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BM Martin Wächter, Sebastian Schmidt (CDU SV), Sebastian Arlt und Bernd Haldorn (CDU-Fraktion) web
Mittwoch, 11.09.2019

Martin Wächter wird 2020 nicht mehr als Bürgermeister antreten

CDU-Vorstand schlägt Ersten Beigeordneten Sebastian Arlt als Kandidat vor

„Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Nach reiflicher Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, mich im kommenden Jahr nicht mehr als Bürgermeister der Stadt Menden zur Wiederwahl zu stellen“, sagte Bürgermeister Martin Wächter in der Sitzung des CDU-Stadtverbandsvorstandes im Gasthof Hünnies am Montagabend. Seine Entscheidung hat Wächter den Vorstandsmitgliedern des CDU-Stadtverbandes Menden begründet. Nach 30 Jahren in der Kommunalpolitik, davon 21 Jahren als Ratsmitglied und verantwortungsvollen Funktionen als stellvertretender Bürgermeister und Fraktionsgeschäftsführer sowie als Fraktionsvorsitzender der CDU,  und seit 2015 als hauptamtlicher Bürgermeister, hat Martin Wächter für sich entschieden, im nächsten Jahr kein politisches Amt mehr anzustreben.  Wächter dankte den CDU-Verantwortlichen, dass man seinen Wunsch nach ausreichend Zeit um eine Entscheidung zu treffen, respektiert habe. Ihm sei es wichtig, nun rund ein Jahr vor der Bürgermeisterwahl klare Fakten zu schaffen, damit ein neuer CDU-Kandidat nun Zeit habe sich auf die Kandidatur vorzubereiten. Die Vorstandsmitglieder würdigten Wächters Entscheidung mit langem Applaus und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Schmidt dankte dem Bürgermeister für seinen jahrelangen Einsatz für die Stadt Menden – sowohl als hauptamtlicher Bürgermeister auch als ehrenamtlicher Kommunalpolitiker.

Schmidt und Haldorn schlagen Sebastian Arlt vor

Im Anschluss schlug Sebastian Schmidt gemeinsam mit CDU-Fraktionschef Bernd Haldorn dem Vorstand Sebastian Arlt als Kandidaten der CDU für die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr vor. „Wir wollen einen Bürgermeisterkandidaten, der über Führungsstärke verfügt, um eine große Verwaltungseinheit zu leiten. Einen Mendener, der zu Menden steht, die Menschen hier in allen Ortsteilen kennt und gemeinsam mit Rat, Verwaltung und Bürgerschaft die Stadt Menden voranbringen kann. All diese Eigenschaften treffen auf Sebastian Arlt zu“, sagte Bernd Haldorn.  Sebastian Arlt, der seit 2010 Erster Beigeordneter der Stadt Menden ist, begründete gegenüber den CDU-Mitgliedern seine Motivation, für die CDU als Bürgermeisterkandidat ins Rennen gehen zu wollen. „Menden ist eine einzigartige und großartige Stadt. Lebenswert  und liebenswürdig. Meine beruflichen Aufgaben haben mir in den letzten Jahren etliche Begegnungen mit den Menschen dieser Stadt ermöglicht, die sich für unser Menden mit Leib und Seele einsetzen. Sei es bei der Feuerwehr, im sozialen Bereich, in der Kultur, im Brauchtum oder im Sport. Diese Menschen sind das, was unsere Stadt Menden ausmacht. Ich möchte ein Bürgermeister für alle Mendener sein“, sagte Sebastian Arlt, der mit seiner Familie seit 2006 in Menden-Lendringsen lebt.

Stadtentwicklung ist Arlts Schwerpunkt

Als Bürgermeister möchte er nicht nur Chef der Verwaltung und erster Repräsentant der Stadt sein, sondern sich auch besonders als Integrationsfigur und Moderator einbringen. „Ein Bürgermeister muss Menschen zusammenführen können, Prozesse moderieren und unterschiedliche Meinungen und Ideen koordinieren. Ich möchte die hohe Qualität unserer Verwaltung langfristig sichern. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, eine moderne  Stadtentwicklung zu betreiben und uns die Chancen der Digitalisierung zur Nutze zu machen. Das Gesamte muss als Ziel im Fokus stehen“, sagte Sebastian Arlt.

CDU möchte bei anderen Parteien um Unterstützung werben

Die CDU und Sebastian Arlt werden jetzt auf andere Mendener Parteien zugehen und für eine gemeinsam unterstützte Kandidatur Arlts werben. „Sebastian Arlt kennt Menden. Er kennt die Verwaltung und auch die Kommunalpolitik durch jahrelange erfolgreiche Arbeit als Erster Beigeordneter. Er wird über die Parteigrenzen hinweg geschätzt und anerkannt. Deshalb kann es keinen besseren Kandidaten für das Bürgermeisteramt geben, der überparteilich handelt und gestaltet“, begründete Stadtverbandschef Sebastian Schmidt, warum die CDU gerade einen Parteilosen als Bewerber für das städtische Spitzenamt empfiehlt.

Im Anschluss beschlossen die Vorstandsmitglieder einstimmig, dem Stadtverbandsparteitag der CDU Menden Sebastian Arlt als Bürgermeisterkandidaten vorzuschlagen. „Ich freue mich sehr über diese riesige Chance, zukünftig noch mehr und intensiver für die Stadt Menden wirken zu dürfen“, bedankte sich Arlt für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

 

 

 



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Dienstag, 20.08.2019

Wilhelmshöhe: Reges Interesse an der Zukunft von Mendens guter Stube

Bürgerdialog der CDU Ortsunion Menden im Spiegelsaal

Die Zukunft der Wilhelmshöhe – ein Thema was offensichtlich die Mendener Bürgerinnen und Bürger bewegt. Peter Maywald, Vorsitzender der Ortsunion Menden, begrüßte am gestrigen Abend mehr als 90 interessierte Teilnehmer im Spiegelsaal der Wilhelmshöhe, die der Einladung der Ortsunion gefolgt waren, um ihre Meinung zur alten Damen und Ideen für die zukünftige Nutzung in die politische Diskussion miteinzubringen. Mit dabei waren u.a. Vertreter vieler Mendener Vereine, Kulturtreibende, Nachbarn, Mitglieder der Werbegemeinschaft und Mendener Einzelhändler, Vertreter fast aller Parteien im Rat der Stadt Menden, so dass ein breites Meinungsbild und die verschiedensten Interessen die Diskussion bereichern konnten.

Nach der Begrüßung und Einführung durch Peter Maywald, stellte der Betriebsleiter des Eigenbetriebs Städt. Saalbetriebe Wilhelmshöhe Thomas Höddinghaus einige vertragliche Rahmenbedingungen und Zahlen, Daten und Fakten zur Wilhelmshöhe vor. So war diese, die mit der Übernahme durch die Stadt Menden als Kultur- und Begegnungszentrum konzipiert war, in 2018 104 Tage belegt. Die Nutzung verteilte sich ca. 60% auf kulturelle und Brauchtumsveranstaltungen, wie Theater, Konzerte und Schützenfest, ca. 25% auf Messen, Vorträge und Börsen sowie mit 15% für private Feiern und Veranstaltungen. Diese Zahlen sollten auch für die zukünftige Nutzung berücksichtigt werden und zudem müssten natürlich auch alternative Veranstaltungsorte für diese Veranstaltungen gefunden werden, sollte die Wilhelmshöhe zukünftig dafür nicht mehr zur Verfügung stehen, so Höddinghaus. Den Zustand des Gebäudes beschreibt der Betriebsleiter, entgegen anderer Darstellungen in der Öffentlichkeit, als nicht sehr stark sanierungsbedürftig und dem Alter entsprechend. So seien, wie auch bekannt, einige Maßnahmen in Planung und bereits diverse andere Maßnahmen, wie eine neue Lüftung & Heizung, die Umstellung auf LED Beleuchtung und schwerentflammbare Vorhänge, durchgeführt worden. Die Grundsubstanz sei aber gut.

Im Anschluss erläuterte Bernd Halldorn, Fraktionsvorsitzender der CDU Fraktion im Rat der Stadt Menden, den Antrag der Fraktion. Die Bedeutung der Wilhelmshöhe für die Stadt sei Anlass gewesen, „die Wilhelmshöhe auch vordringlich als Thema auf die Agenda zu bringen“, so Halldorn. Da das Modell Erbpacht nur Nachteile für die Stadt bedeute und viele, auch kostenintensive, Maßnahmen anstehen würden, habe die CDU Fraktion den Auftrag an die Verwaltung gegeben, die Verhandlungen zur Übernahme der Wilhelmshöhe durch die Stadt Menden einzuleiten.

Daran anschließend rief Peter Maywald die anwesenden Bürgerinne und Bürger auf, ihre Wünsche, Ideen, Vorschläge und Veränderungsanliegen in die Diskussion miteinzubringen. Auf die Nachfrage nach dem aktuellen Defizit führte Herr Höddinghaus aus, dass das Defizit in 2018 etwa 150.000 Euro betragen hat und dies auch circa für die anderen Jahre gelte, Jahre mit Investitionen natürlich ausgenommen. Die Frage nach einer Steigerung der Einnahmen zeigte, dass dies nur bedingt durch eine höhere Auslastung zu erreichen sei. Die Wilhelmshöhe weise einen Kostendeckungsgrad von ca. 20 % auf, was in erster Linie aber auch auf die hohen Fixkosten zurückgehe. Mehr Veranstaltungen würden, z.B. aufgrund von höherem Energiebedarf auch mehr Kosten verursachen. Für eine „schwarze Null“ müssten die Preise um den Faktor 5 erhöht werden. Dies würde aber auch dazu führen, dass die meisten Mieter die Wilhelmshöhe nicht mehr nutzen könnten. Die Preise seien seit 10 Jahren fest und würden dem Konzept der Wilhelmshöhe als (Kultur-)Veranstaltungsort für alle („Kultur bezahlbar machen“) widersprechen. Zudem kenne der Betriebsleiter keine kommunale Veranstaltungsstätte, die kostendeckend arbeiten kann. Peter Maywald ergänzte, dass Kultur Geld kostet und man sich sonst von der Idee einer Kultur- und Begegnungsstätte begraben werden müsste.

Im Anschluss daran meldeten sich verschiedene (kulturtreibende) Vereine, die die Wilhelmshöhe für ihre Veranstaltungen nutzen. In diesem Zuge wurde durchweg betont, dass die Wilhelmshöhe als Veranstaltungsort nicht nur geschätzt, sondern auch über die Grenzen von Menden bekannt sei. Die Atmosphäre ist einmalig und für die Vereine immens wichtig. So sei es möglich, dass man flexibel und für verschiedene Größenordnungen Veranstaltungen durchführen könne. In Bezug auf die (Ton-) Technik äußerten die Vereinsvertreter, ebenso wie gewerbliche Nutzer der Wilhelmshöhe die Kritik, dass diese nicht mehr auf dem Stand der Zeit sei und an dieser Stelle etwas getan werden sollte.
Auf die Nachfrage aus dem Publikum, wie denn der Besitzer der Wilhelmshöhe, der Mendener Bürger-Schützen-Vereins von 1604, zu dem weiteren Vorgehen stehen würde, stelle der 1. Vorsitzende Heinz Freis heraus, dass der Verein eine langfristige Lösung suchen würde, die die Wilhelmshöhe als Kulturort in Menden erhalten würde.

„Die Atmosphäre hier auf der Wilhelmshöhe ist einmalig und wird weithin geschätzt, die „alte Dame“ ist ein Stadtbild prägendes Gebäude und ist für viele Mendener mit Erinnerungen verbunden. Die Idee des Kultur- und Begegnungszentrums für alle Bürgerinnen und Bürger wird gerne angenommen, genutzt und bietet Raum für Veranstaltungen, die sonst nicht so stattfinden könnten. Kultur kostet Geld und im heute dargestellten Rahmen sollte das für Menden möglich sein. Allerdings müsste für die zukünftige Nutzung ein durchdachtes Konzept unter Einbeziehung aller Nutzungsaspekte und Erfahrungswerte erstellt werden.“ So fasste Fabian Geiß, der Pressesprecher der CDU Ortsunion Menden, die Stimmung und Anregungen der Teilnehmer des Bürger Dialogs zusammen. Peter Maywald betone in seinem abschließenden Statement, dass die Wilhelmshöhe ein Aushängeschild und wichtig für Menden sei. Er stellte fest, dass er an diesem Abend keine Stimme gegen die Übernahme der Wilhelmshöhe vernehmen konnte. Nun müsse Konzept für die zukünftige Nutzung erstellt und die Politik nun die weiteren Schritte angehen sollte. „Die Wilhelmshöhe muss als Kulturgut, Wahrzeichen und Veranstaltungsort für Menden erhalten werden“ – mit diesen Worten schloss Maywald die Veranstaltung.



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Dienstag, 16.07.2019

CDU-Ratsfraktion: Feste in der Innenstadt dauerhaft erhalten

WSG könnte Frühling und Herbst zukünftig ausrichten

Die CDU-Ratsfraktion bedauert die Entscheidung der Werbegemeinschaft Menden, zukünftig die Innenstadtfeste Mendener Frühling mit Mittelaltermarkt sowie Mendener Herbst nicht mehr auszurichten. Wir können die Beweggründe der Ehrenamtlichen innerhalb der Werbegemeinschaft jedoch gut nachvollziehen und haben volles Verständnis für diese Entscheidung. Der städtische Zuschuss für die Feste wurde der Werbegemeinschaft Menden für die letzten zwei Jahre gewährt, mit der Option auf Verlängerung, wenn die Feste weiterhin durch die Werbegemeinschaft organisiert werden. Da diese Voraussetzung nach der Entscheidung der Werbegemeinschaft nicht mehr vorliegt, ist der Rat verpflichtet gewesen, die Zuschussgewährung an die Werbegemeinschaft für das kommende Jahr einzustellen.

Für die Stadt Menden und die Vitalität der Innenstadt ist es existenziell wichtig, dass diese beliebten Veranstaltungen weiterhin in Menden stattfinden. CDU-Ratsmitglied Peter Maywald hat bereits in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsförderungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft vorgeschlagen, die in den letzten beiden Jahren durch die Werbegemeinschaft Menden organisierten Innenstadtfeste zukünftig in die Hand der WSG zu legen. Letztendlich muss der Rat entscheiden, ob die WSG sich zukünftig für die Feste verantwortlich zeigen soll.

Gez. Bernd Haldorn (Vorsitzender CDU-Ratsfraktion Menden)